„Das Berührtwerden ist das zentrale Moment im Leben“

Welche Bedeutung hat das Taktile im Zeitalter der Digitalisierung? Was ist der Unterschied zwischen Anfassen und Berühren? Und wie wichtig ist die Berührung – in der Pflege und in der Kunst? Ein Gespräch mit Pflegewissenschaftlerin Hanna Mayer und Kunsthistorikerin Elisabeth Voggeneder.
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Aufnahme vom ask-Dialog im museumkrems zum Thema "Wie sehr brauchen wir die Kraft der Berührung?". In den Dialog getreten sind die ask-Autorinnen Astrid Kuffner und Nina Schedlmayer mit Hanna Mayer, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Karl Landsteiner Privatuniversität und Elisabeth Voggeneder, der künstlerischen Leiterin des Forum Frohner. | © Barbara Elser

ask – art & science krems: Wir sprechen heute über Berührung. Welche Art der sinnlichen Wahrnehmung sorgt bei Ihnen beiden am ehesten dafür, dass etwas hängen bleibt und gut verankert wird?

Hanna Mayer: Mir geht das Herz bei Musik auf. Ich bin Klassikfan, und es gibt Musikstücke, die mich sehr berühren. Wenn eines davon das Letzte wäre, was ich höre, könnte ich gut abschließen. Physische Berührung ist für mich ein relevantes Mittel zur Kommunikation, um jemand anderen zu berühren – auch emotional. Das Taktile als berührender Moment kommt mir persönlich aber nicht als erstes in den Sinn.

Elisabeth Voggeneder:  Mein sinnlicher Anknüpfungspunkt an die Welt sind die Augen und das Erkennen durch Sehen. Musik berührt unmittelbar, Kunst wird über den visuellen Sinn oft intellektuell reflektiert. Ab den 1960er-Jahren haben sich Künstler auch mit dem Tastsinn beschäftigt – für die von mir im Forum Frohner kuratierte Ausstellung ein wichtiger Ausgangspunkt.

ask – art & science krems: Wie kam es zur Idee, Kunstwerke zu zeigen, die das Publikum angreifen darf?

Voggeneder: Mich hat das zum einen persönlich sehr interessiert. Zum anderen spielt das Taktile und Körperliche heute eine andere Rolle als zuvor – durch die virtuelle Welt, Computer und die Art, wie wir kommunizieren. Der Künstler Adolf Frohner hat in den 1960ern den Aktionismus mitbegründet. Eine Kunstrichtung, bei der das Körperliche in Dialog tritt mit Materialien und diese umwandelt in ein Kunstwerk – der Prozess des Entstehens steht im Zentrum. Am Aktionismus ist für mich das Ineinander von Leben und Kunst das Besondere, das über die Berührung mit dem Material stattfindet. Das Forum Frohner ist das kleinste Haus auf der Kunstmeile Krems. Daher muss ich meine Themen immer sehr fokussiert darstellen. Ich habe versucht, mit wenigen signifikanten Positionen das Thema kunsthistorisch aufzurollen und gleichzeitig verschiedene Aspekte des Berührens darzustellen. Für mich ist Berührtwerden das zentrale Moment im Leben.

ask – art & science krems: Wie waren die Reaktionen des Publikums?

Voggeneder: Die Begeisterung begann schon beim Ausstellungsaufbau. Normalerweise ziehen wir im Umgang mit den Objekten immer weiße Handschuhe an, diesmal war das nicht bei allen Kunstwerken notwendig. Wir haben sofort alles ausprobiert. Es war lustig. Die Reaktionen sind unterschiedlich, bei Kunsthistorikern ebenso wie bei Menschen, die nicht aus der Kunstwelt kommen. Es gibt diesen Moment der Unsicherheit: Darf ich das jetzt angreifen? Hoffentlich passiert nix! Und die Frage: Was passiert da mit mir? Dann kommt der Aha-Moment.

Aufnahme vom ask-Dialog im museumkrems zum Thema "Wie sehr brauchen wir die Kraft der Berührung?". In den Dialog getreten sind die ask-Autorinnen Astrid Kuffner und Nina Schedlmayer mit Hanna Mayer, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Karl Landsteiner Privatuniversität und Elisabeth Voggeneder, der künstlerischen Leiterin des Forum Frohner. | © Barbara Elser
Die künstlerische Leiterin des Forum Frohner in Krems-Stein, Elisabeth Voggeneder, hat die aktuelle Ausstellung „Touch! Kunst berührt“ kuratiert, die schon beim Ausstellungsaufbau für Begeisterung sorgte.

ask – art & science krems: Kommen wir zur personenzentrierten Pflege, wo die Berührung von Mensch zu Mensch, auch nicht-verbale Kommunikation und Beziehung wichtig sind. Hat Berührung als Kommunikationsform aktuell genug Gewicht, oder geht das gerade verloren?

Mayer: Wir leben in einem Zeitalter, wo die körperliche Berührung und damit auch das Berühren (im emotionalen Sinn) eher vermieden werden, auch und vielleicht gerade im Kontext der pflegerischen und medizinischen Versorgung. Zum Beispiel werden Handschuhe in der Pflege auch in Situationen, in denen das nicht nötig wäre, angezogen. Das schafft nicht nur körperliche, sondern auch emotionale Distanz und ist nicht immer angebracht oder sinnvoll, manchmal sogar kontraproduktiv im Kontext der Pflege. Zudem beobachte ich, dass technische Möglichkeiten selbstverständliche Berührungen abgelöst haben. Früher haben wir beim Blutdruckmessen den Menschen berührt, ihn selbst, seine Haut, den Puls gespürt. Und damit nicht nur wertvolle Informationen gewonnen, sondern auch durch professionelle Berührung Nähe geschaffen. In der Pflege werden aber auch Berührungen als ganz gezielte therapeutische Techniken eingesetzt, etwa die der basalen Stimulation, und dabei mit gezielten Streichbewegungen über den Körper Selbstwahrnehmung, Kommunikation und Wohlbefinden angeregt, insbesondere bei Menschen mit starken Einschränkungen, im Wachkoma oder mit fortgeschrittener Demenz. Wir müssen viel bewusster mit der Möglichkeit, der Kraft und der Macht von Berührungen in der Pflege umgehen, aber auch mit dem Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz, bei dem Berührungen eine große Rolle spielen. Patient*innen sind diesbezüglich sehr sensibel. Sie unterschieden zwischen bloßem „angefasst“ oder „berührt“ werden, das hat sich in einer unserer Studien deutlich gezeigt. Selbst bei ganz alltäglichen Pflegehandlungen kann ich mein Gegenüber auch emotional berühren. Aber auch mit einem Blick, mit meiner Präsenz als Person, indem ich dem Menschen signalisiere, dass ich ihn wahrnehme. Mit einer Hand oder einem Blick Präsenz zu signalisieren, ist keine Zeitfrage. Es ärgert mich, wenn das nicht passiert.

Aufnahme vom ask-Dialog im museumkrems zum Thema "Wie sehr brauchen wir die Kraft der Berührung?". In den Dialog getreten sind die ask-Autorinnen Astrid Kuffner und Nina Schedlmayer mit Hanna Mayer, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Karl Landsteiner Privatuniversität und Elisabeth Voggeneder, der künstlerischen Leiterin des Forum Frohner. | © Barbara Elser
Universitätsprofessorin Hanna Mayer leitet den Fachbereich Pflegewissenschaft an der Karl Landsteiner Privatuniversität. Die diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin plädiert für einen bewussteren Umgang mit der Kraft, aber auch der Macht der Berührung in der Pflege.

ask – art & science krems: Es gibt seit Jahrhunderten einen Glauben an die Macht der Berührung; das äußert sich religiös in sogenannten Kontaktreliquien wie dem Turiner Grabtuch. Messen Menschen der Berührung eine Art magische Kraft zu?

Voggeneder: Ich sehe diesen magischen Glauben eher im persönlichen Bereich: Wenn wir etwa ein Objekt einer geliebten verstorbenen Person aufbewahren und beim Benutzen an sie denken. Ich wollte in der Ausstellung mit den Konventionen des Museums brechen, in dem das Berührungsverbot eine bestimmte Aura schafft. In der Ausstellung stellten wir uns die Frage: Wie steht die Gesellschaft zu bestimmten Berührungen? Und was sagen diese über die Person oder das Objekt aus, die oder das berührt wird? Ein bekanntes Beispiel ist das „Tapp- und Tastkino“ der vor kurzem verstorbenen Künstlerin Valie Export. Sie schnallte sich 1968 eine Kiste mit Vorhang vor die Brust und lud Passanten dazu ein, diese zu berühren.

Mayer: Auch einen Talisman hält man in der Hand, damit er einem Kraft gibt, wenn man nervös ist. Auch ist das Auflegen der Hände oft ein Ritual, das mit Heilen verbunden ist.  Als Symbol für Pflege stehen oft Hände, die jemand berühren. Das mag man als klischeehaft kritisieren, aber letztlich ist das taktile, das körperlich-emotionale ein wichtiges Element. Pflege ist immer Wissenschaft und Kunst. Wir verbinden wissenschaftliches Fachwissen mit den Bedürfnissen des Gegenübers über Hören, Fühlen und Tasten. Aber es gibt auch die andere Seite: In der Pflege überschreiten wir beruflich ständig persönliche Grenzen – die der Patient*innen und auch unsere. Wir müssen lernen, damit verantwortungsvoll umzugehen. Tabubrüche, Scham und Sexualisierung sind sehr nahe am Thema Berühren in der Pflege. Wenn Berührungen notwendig sind, vor allem in Bereichen, wo man sich normalerweise unter fremden Menschen nicht berührt, müssen sie technisch korrekt, aber einfühlsam ausgeführt werden. Man muss dem anderen die Möglichkeit geben, die nötige Distanz herzustellen. Auf der anderen Seite können wir gezielt Berührungen einsetzen um Wohlbefinden herzustellen, etwa jemandem den Rücken kühl abzuwaschen, der lange im Bett liegt – nicht wegen der Sauberkeit, sondern weil ich hiermit zum einen körperliches Wohlbefinden herstellen kann, zum anderen, weil ich damit auf ein ganz legales, akzeptiertes Mittel zurückgreifen kann, körperliche Zuwendung im professionellen Kontext zu geben. Auf dieser Klaviatur zu spielen, ist eine Kunst.

ask – art & science krems: Wie können Pflegende erkennen, ob ihr Handeln angenehm oder unangenehm ist, besonders bei Menschen, die nicht verbal kommunizieren können?

Mayer: Jemand ohne vorherigen Blickkontakt zu berühren, überschreitet immer eine Grenze. Auch Menschen, die nicht sprechen können, zeigen Grenzüberschreitungen schnell, etwa durch Anspannung. Diese Signale muss ich lesen lernen, etwa durch  die Arbeit mit Schauspielpatient*innen, von Vorbildern, aber auch durch gute Praxisanleitung und Reflexion – auch mit den Patient*innen selbst. Sehr lehrreich sind Selbsterfahrungen – wie ist es denn, wenn ich von einem anderen Menschen berührt werde, gewaschen werde, wenn ich mich selbst nicht äußern kann, eventuell auch gar nicht sehe, was mit mir gemacht wird? Da lernt man viel. 

Voggeneder: Werden in der Pflege auch Objekte, die positive Reize vermitteln, eingesetzt, wie zum Beispiel ein Teddybär?

Mayer: Absolut. Kuscheltiere oder Roboterrobben und -katzen, die schnurren, kommen zum Einsatz. Dem steht zwar der Vorwurf entgegen, dass man die Menschen damit verkindliche, aber wichtig ist das Haptische. Für viele Menschen ist das wichtig. Sollte ich einmal schwer krank werden, möchte ich auch gern etwas an mich drücken.

Aufnahme vom ask-Dialog im museumkrems zum Thema "Wie sehr brauchen wir die Kraft der Berührung?". In den Dialog getreten sind die ask-Autorinnen Astrid Kuffner und Nina Schedlmayer mit Hanna Mayer, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Karl Landsteiner Privatuniversität und Elisabeth Voggeneder, der künstlerischen Leiterin des Forum Frohner. | © Barbara Elser
Den Begriff der „respektvollen Berührung“, der in der Ausstellung „Touch! Kunst berührt“ dem „Busengewand“ von Tone Fink als Handlungsanleitung beigefügt ist, findet Hanna Mayer wunderschön. „Den können wir uns auch in der Pflege groß auf die Fahnen schreiben.“

ask – art & science krems: Elisabeth Voggeneder, die Grenzen von menschlichen Berührungen sind implizit auch in der Ausstellung angesprochen: Tone Finks „Busengewand“, eine mit Brüsten übersäte Pappmaché-Skulptur, sollen Besucher*innen „respektvoll“ berühren. Wie legt das Publikum diese Handlungsanleitung aus?

Voggeneder: Die Idee entwickelte sich, als ich die Objekte im Atelier von Tone Fink aussuchte. Als ich diese berührte, sagte er, ich solle dies sanft tun. Da hatte ich die Idee, in der Ausstellung die gewohnte Handlungsanweisung – „Bitte nicht berühren“ – zu differenzieren. Manche Werke darf man nicht angreifen, andere kann man „spielerisch“ berühren. Dabei soll den Kunstobjekten freilich nichts passieren. Niemand soll zum Beispiel mit Gudrun Kampls Samtbällen Fußball spielen. Es muss also eine Grenze bestehen bleiben. Das „Busengewand“ provoziert natürlich, zudem ist es auf Nylonfäden aufgehängt – auch aus diesem Grund sollte es sanft behandelt werden. Übrigens sind die Leute zunächst eher gehemmt, die Brüste zu berühren.

Mayer: Den Begriff der respektvollen Berührung finde ich wunderschön. Den können wir uns auch in der Pflege groß auf die Fahnen schreiben.

ask – art & science krems: Seit wann schaffen Künstler*innen berührbare Werke?

Voggeneder: Ich sah unsere Ausstellung vor dem Hintergrund der Verbindung von Kunst und Leben. In den 1960er-Jahren gab es da spielerische Ansätze, Künstler*innen wollten Grenzen aufbrechen, auch was die Materialien betrifft. So arbeiteten sie mit Gerümpel, Dingen, die sie irgendwo fanden – zum Beispiel Sand. Kunst ist überall! Das sehen wir bis heute. Im Hamburger Bahnhof in Berlin stellt die Künstlerin Lina Lapelytė den Besucher*innen Bausteine zur Verfügung, diese bauen daraus Objekte. Die Frage ist, wohin entwickelt sich das Museum? Soll es ein immersives Haus sein, wo die Objekte digital aufbereitet werden? Oder eines, in dem ich Dinge auf eine andere Art erfahren kann? Die Ausstellung im Forum Frohner soll einen Beitrag zu dieser Diskussion liefern.

Mayer: Eine digitale Abbildung der Madonna im Rosenhag in Colmar würde mich sicher nicht so berühren wie das Original, das ich mir viele Mal angesehen habe. Ich konnte stundenlang davorstehen und es auf mich wirken lassen.

ask – art & science krems: Im Ausstellungsfolder heißt es: „Durch die zunehmende Digitalität und davon bewirkte gesellschaftliche Veränderungen tritt das Berührtwerden immer mehr in den Hintergrund. Die Sinnlichkeit wird an den Rand gedrängt.“ Wie wirkt sich das auf die Kunst aus?

Aufnahme vom ask-Dialog im museumkrems zum Thema "Wie sehr brauchen wir die Kraft der Berührung?". In den Dialog getreten sind die ask-Autorinnen Astrid Kuffner und Nina Schedlmayer mit Hanna Mayer, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Karl Landsteiner Privatuniversität und Elisabeth Voggeneder, der künstlerischen Leiterin des Forum Frohner. | © Barbara Elser
Elisabeth Voggeneder: „Kunst ist ein Spiegel der Gesellschaft. Insofern wird, so meine ich, das Haptische auch hier künftig eine größere Rolle spielen.“

Voggeneder: Die digitale Welt kann die materielle nicht ersetzen. Die Frage nach meinem Standpunkt in der Welt führt zu Selbsterkenntnis. Der Kunsthistoriker Aby Warburg beschrieb den Vorgang der Erkenntnis in drei Schritten: greifen, ergreifen und begreifen. Das zeigt sich auch bei kleinen Kindern, die alles in den Mund stecken, um die Dinge zu erfassen. Ich glaube, dass das Erleben über den visuellen Sinn hinaus wichtiger wird, weil wir es im Alltag immer mehr verlieren. Kunst ist ein Spiegel der Gesellschaft. Insofern wird, so meine ich, das Haptische auch hier künftig eine größere Rolle spielen.

ask – art & science krems: Museen sollte also stärker auf das Erleben setzen?

Voggeneder: Digitalisierung ist vielleicht eine Möglichkeit, etwas zu bewerben. Aber wenn man je vor einem Michelangelo stand und Gänsehaut hatte, dann weiß man, wie sehr einen das berührt – auch wenn man nicht so kunstaffin ist. Eines meiner Lieblingsobjekte in der Ausstellung ist Stefan Glettlers „Dancing bear“, ein Pelzding, das man anstoßen und ins Wackeln bringen, aber auch umarmen und damit kuscheln kann. Und wer hat schon mal mit einem Bären oder einem Kunstwerk getanzt oder gekuschelt?

ask – art & science krems: Da können wir auf die Roboterkatze zurückkommen, die sich auch für Kuschelstunden anbietet. Bis zu einem gewissen Grad erfüllt sie das Bedürfnis nach Berührung. Aber ab wann bleibt diese unersetzbar?

Mayer: Zwar können wir die Digitalisierung zur Kommunikation gut nutzen, auch in der Telecare. Aber wie die Robotik soll sie nur additiv sein und etwas bieten, das ich nicht kann. Roboter sollen Tätigkeiten übernehmen wie Geschirr abräumen, um Zeit für Pflege freizuschaufeln. Aber eben nicht, um Personal abzubauen.

Gruppenfoto der Gesprächsteilnehmerinnen von „Im Dialog“ zum Thema "Wie sehr brauchen wir die Kraft der Berührung?". Von links nach rechts: ask-Autorin Astrid Kuffner, die künstlerische Leiterin des Forum Frohner, Elisabeth Voggeneder, Hanna Mayer, Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Karl Landsteiner Privatuniversität und ask-Autorin Nina Schedlmayer. | © Barbara Elser
Von links nach rechts: Astrid Kuffner, Elisabeth Voggeneder, Hanna Mayer und Nina Schedlmayer beim Dialog im museumkrems.
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INFOS

Elisabeth Voggeneder studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und promovierte am Institut für Kultur- und Geistesgeschichte an der Universität für angewandte Kunst. Sie widmet sich Ausstellungs- und Forschungsprojekten und publiziert zur österreichischen Kunst nach 1945. Seit 2011 ist sie Kuratorin der Adolf Frohner Stiftung, seit 2015 künstlerische Leiterin des Forum Frohner.

 

Hanna Mayer ist ausgebildete diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Die Universitätsprofessorin für Pflegewissenschaft ist Leiterin des Fachbereichs Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Person-Centred Care Research an der Karl Landsteiner Privatuniversität und Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften.

 

„Im Dialog“ ist ein Diskussionsformat von ask – art & science krems, bei dem sich Vertreter*innen aus Wissenschaft und Kunst aktuellen Themen aus unterschiedlichen Perspektiven annähern. Der Dialog zur „Kraft der Berührung“ fand im museumkrems statt.

 

„Touch! Kunst berührt“
Ausstellung im Forum Frohner

Berühren ausdrücklich erwünscht! Die von von Elisabeth Voggeneder kuratierte Ausstellung macht Kunst zum sinnlichen Erlebnis und zeigt, wie Kunst emotional, intellektuell und physisch berührt.

bis 18. Oktober 2026
Di–So von 11 bis 17 Uhr
(Mo nur an Feiertagen)

Forum Frohner
Minoritenplatz 4, 3500 Krems
+43 2732 908010

 

© Barbara Elser
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